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Kontinuierlich arbeitende Durchlaufwaschanlagen zur Reinigung, Entfettung und Entspänung von Massenteilen. Diese arbeiten nach dem Schneckentrommelprinzip.
Das Waschgut gelangt über eine Zuführrutsche in eine perforierte Schneckentrommel mit Innenwendeln, deren erster Teil so ausgebildet ist, dass er ständig in der Waschlauge rotiert und die eingeschütteten Waschgüter somit untertauchen.
Nach den Prinzip einer archimedischen Spirale werden die Teile sodann auf ein Transportniveau oberhalb des Laugenbadspiegels angehoben, wo sie anschließend einem intensiven Spritzprozeß unter 2-4 bar ausgesetzt sind.
Dieser Spritzzone schließt sich eine Spülzone an, in der mit heißem, sauberem Wasser nachgespült wird, bevor eine Heißlufttrocknung den Reinigungsprozeß abschließt.
Der eigentliche Wasch- bzw. Reinigungsvorgang basiert auf der reinigenden Wirkung einer heißen, meist leicht alkalischen Waschlauge bei 3-5%iger Konzentration im Temperaturbereich zwischen 60° und 85° C. Diese löst aufgrund ihrer chemisch-physikalischen Eigenschaften die Fett-, Öl und Schmutzpartikel von der Metalloberfläche der Waschgutteile. Aufgrund ihres geringen spezifischen Gewichtes wandern diese abgelösten Teile dann zur Oberfläche, wo sie als Öl-/Fettfilm aufschwimmen. Hier können sie mittels Schwimmskimmer abgesahnt werden. Je mehr Fettbestandteile emulgieren, umso schwieriger wird die Absahnung der aufschwimmenden Schmutzteile.
In der Anfangsphase des Fett-Ablösevorganges emulgieren Fett-/Ölbestandteile nur geringfügig in der Waschlauge.
Erst mit zunehmendem „Verbrauch“ der Waschlauge (Alterung) nimmt die Emulgierung, d.h. der feintropfenartige Schwebezustand der abgelösten Fett-/Ölbestandteile zu, weil die Oberflächenspannung wieder zunimmt.
Waschlaugen können durch mehrmaligen Nachzusatz von Waschmitteln wieder aufbereitet werden. Endverbrauchte Waschlauge muß ausgewechselt und entsorgt werden. Durch den Einsatz von Ultrazentrifugen und Feinfiltern kann jedoch ein ständiger Umlaufeinsatz bewirkt werden, bei dem nur Wasseraustrag und Verdampfungs-/Verdunstungsverluste zu kompensieren sind.
Die Badheizung erfolgt elektrisch oder gas- bzw. ölbeheizt (in Sonderfällen auch dampfbeheizt). Der Badspiegel wird ständig überwacht und durch Frischwasser automatisch ergänzt. Abdampfverluste werden somit vollständig kompensiert. Die Badtemperatur wird ständig auf konstantem Sollwert gehalten. Aufgrund einer hochwirksamen Wärmeisolation sind die Abkühlverluste äußerst gering. Der Wärmeinhalt wird auch über Nacht- und Wochenendzeiten weitgehend beibehalten.
Tauch- und Spülwasserbecken (aus Nirosta-Stahl 1.4301) besitzen abgeschrägte Böden zur leichteren Entleerung und Reinigung sowie großdimensionierte Zugangsöffnungen einschließlich Deckel und Knebelschnellverschluß. Die Tankbecken sind hochwirksam wärmeisoliert. Das Spritzsystem im Laugen- und Spülwasserbereich ist so ausgelegt, dass alle Waschgutteile intensiv abgespritzt werden. Die speziellen Flachstrahl- und Kegelstrahldüsen sorgen für eine optimale Verteilung der Waschlauge bzw. des heißen Spülwassers und damit für eine schattenfreie Abspritzung der Waschgutteile.
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