 |
| |
| Schwerlast-Stufenförderer |
| |
|
|
Schwerlast-Stufenförderer sind für das Bevorraten und die lagerichtige Ordnung sowie die anschließende Zuteilung von schweren Stückgütern in der Gewichtsklasse bis 25 kg hervorragend geeignet.
Diese Stufenförderer-Baureihe im Schwerlastbereich dient insbesondere der Beschickung von Induktionserwärmungsanlagen und Schmiedepressen. Die bewährten Hub-/Kippgeräte und Schwerlast-Zuteilbunkerrinnen aus dem Gössling-Programm übernehmen die Zudosierung zum eigentlichen Stufenförderer. Mittels Ultraschall- oder Lichtstrahlsensorik wird der Füllstand im Aufgabetrichter des Stufenförderers überwacht und danach die Zuteilung durch die vorgeschaltete Bunkerschwingrinne gesteuert. Statt der Schwerlast-Bunkerschwingrinne können auch Schwerlast-Bunkerplattenbänder eingesetzt werden, je nach Anforderung des Endbetreibers.
Die in Schräglage (80° Steigungswinkel) angeordneten Stufenplatten übernehmen die Grobwerkstücke aus dem Vorratstrichter und übergeben am Auslauf auf ein quer angeordnetes Abzugsband, das in der Regel als Scharnierbandkettenförderer oder Zahnkettenförderer ausgebildet ist. Während der Hochförderung von Stufe zu Stufe erfolgt eine Vorsortierung des Fördergutes, so dass dieses horizontal liegend dem nachgeschalteten Abzugsband übergeben wird.
Eine oberhalb der letzten Feststufe angeordnete Abweisklappe weist aufrecht stehende Fördergutteile (z. B. Stahlabschnitte) zurück, do dass letztlich nur Fördergutteile in korrekter Horizontallage durchgelassen werden. Die Abweisklappe wird mittels eines Drehzahl-Inkrementalgebers in Abhängigkeit von der Ist-Position der letzten Förderstufe gesteuert. Sie greift immer dann ein, bevor diese letzte Förderstufe ihren oberen Totpunkt erreicht hat. Als Antrieb des Stufenförderers fungiert ein frequenzgeregelter Drehstrom-Getriebemotor, der durch ein selbsthemmendes Getriebe abgesichert ist. Überwachungssensoren und Laserschranken überwachen die Förderung. Speziell für die Schwerlast-Stufenförderer entwickelte Seitenprismen verhindern ein Festkeilen von stabförmigen Fördergütern (Stahlabschnitte) gegenüber den feststehenden Seitenwänden.
|